Was ein Cookie macht
Ein Cookie ist eine kleine Textdatei, die eine Website auf deinem Gerät ablegt. Darin steht zum Beispiel, dass du angemeldet bist, welche Sprache du gewählt hast oder welchen Bereich du zuletzt geöffnet hast. Ohne diese Dateien müsstest du bei jedem Klick von vorn beginnen.
Ein Cookie kann nichts von deinem Gerät auslesen, was nicht selbst hineingeschrieben wurde. Es ist kein Programm und sieht keine anderen Dateien.
Welche Arten eingesetzt werden
Die Dateien lassen sich in vier Gruppen einteilen, jede mit eigenem Zweck und eigener Lebensdauer.
| Art | Wofür | Abschaltbar |
|---|---|---|
| Notwendig | Anmeldung, Sitzung halten, Zahlungen abschließen | nein, ohne sie läuft die Seite nicht |
| Funktional | Sprache, Vorlieben und Darstellung merken | ja, mit Verlust an Komfort |
| Analytisch | Besucherzahlen und Nutzung von Seiten messen | ja |
| Marketing | passendere Angebote anzeigen | ja |
Sitzungscookies verschwinden, sobald du den Browser schließt. Dauerhafte Cookies bleiben bis zum Ablauf ihrer Frist oder bis du sie löschst. Externe Anbieter, etwa für Statistik oder Zahlungen, können eigene Dateien setzen; dafür gelten deren Regeln.
Selbst bestimmen, was gespeichert wird
Jeder Browser hat Einstellungen für Cookies. Du kannst sie alle ablehnen, pro Website erlauben, bei jeder neuen Datei einen Hinweis anfordern oder das Gespeicherte löschen. Diese Optionen stehen im Menü für Datenschutz oder Sicherheit.
Schaltest du alles ab, funktioniert die Anmeldung nicht mehr zuverlässig und Teile der Plattform bleiben hängen. Wer nur die Messung und die Werbung loswerden will, blockiert besser gezielt die analytische und die Marketinggruppe und lässt die notwendigen Dateien stehen.
Löschst du deine Cookies, während du angemeldet bist, wirst du abgemeldet und musst dich neu anmelden. Das ist zugleich die Lösung, wenn eine Seite auf alten Sitzungsdaten hängen bleibt.
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